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JTM 45 Projekte
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, 09. Oktober 2009 um 08:49 Uhr
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JTM 45 Projekte
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Hier stelle ich meine Projekte aus den Jahren 2005 bis 2008 vor.
In den vielen Jahren meiner Bandmitgliedschaft "Concave" die ich im Sommer 1979 in Achim bei Bremen mit meinem besten Freund "Axel" gründete, spielten wir auf verschiedenen Verstärkern.
Die meisten waren Trasistor Hochleistungsendstufen, die wir natürlich aus Geldmangel selbst konstruierten und bauten.

Soundbeispiele Hartje-JTM 45 (2xEL34)
mit Boss  Metal Zone MT2

Wir probierten und experimentierten viel mit verschiedenen Gegentaktentstufen. Aber keine dieser Baureihen waren in der Lage einen ca. 20 Watt Röhrenverstärker (2xEL84) an die Wand zu spielen.

Der Sound einer Röhrenendstufe, am besten"Britisch" (Marshall und VOX) ist unverkennbar und mit nichts zu vergleichen. Wobei ich bemerken möchte, und nach meinen jahrelangen Erfahrungungen mit dem Bau von Röhrenverstärkern, ist es dennoch möglich,  mit relativ guten Ausgangsübertragern und entsprechenden Bauelementen, wie Kondensatoren und Widerständen, sehr gute Ergebnisse zu erziehlen. Wobei die Klanggüte zu ca. 80% und die Leistungsausbeute, Abhängig von der Güte des AÜ, ca. 70% sich daraus ergibt.

Marshall (Verstärker)


Die englische Firma Marshall Amplification zählt zu den bedeutendsten Herstellern von Gitarrenverstärkern. Die Firma stellt aber auch Bassverstärker, Gitarreneffektgeräte und weitere gitarren- und bassspezifische Produkte her.

 

Ehrentafel für Jim Marshall anlässlich des 40ten Firmenjubiläums im Jahr 2002

Geschichte


Der Gründer der Firma ist James Charles (Jim) Marshall, der am 29. Juli 1923 in Kensington geboren wurde. Er eröffnete 1960 seinen ersten Schlagzeugladen in Hanwell, London und baute außerdem Lautsprecherboxen für Musikinstrumente in seiner Garage. Da er auch Unterricht gab, brachten viele der Schlagzeuger ihre Gitarristen und Bassisten mit, und so erweiterte Jim schon bald sein Sortiment um Bass- und Gitarrenverstärker. Nach Gesprächen mit seinen Kunden, welche auf der Suche nach einem anderen, nicht so „cleanen“ Ton waren (Townshend, Brian Poole und Jim Sullivan) baute sein Angestellter Ken Bran ab 1962 die ersten Marshall Röhrenverstärker. Als Basis wählten Sie die elektrische Schaltung des (5F6A) Fender Bassman [1], welcher klangliche Eigenschaften mitbrachte, die Ihren Vorstellungen am nächsten kamen.

Hieraus entstand in gleichen Jahr der Marshall Plexi (JTM45). Im Jahr 1964 folgte der legendäre „Bluesbreaker“ Combo-Verstärker (Typ 1962), welcher erstmals dem typischen Marshall-Klang zum Durchbruch verhalf [1]. Dieser Verstärker war es, welcher von Eric Clapton auf dem später in der Blues-Szene legendären John Mayall Album „Bluesbreakers“ verwendet wurde. Bei der Suche nach mehr Lautstärke und Leistung entstand auf Anregung einiger Musiker auch das erste 100-Watt-Topteil mit der Bezeichnung „JTM 45/100“. Später folgten weitere 100-Watt-Versionen der Verstärker JTM 100 MK V und JMP 1959 und etablierten diese als heute noch akzeptierten Standard für bühnentaugliche Verstärkerleistung.

In Zusammenarbeit mit Pete Townshend, dem Gitarristen der Band The Who, wurde auch das berühmte „Marshall-Stack“ entwickelt. Zunächst wurden für Townshend 8x12" Boxen hergestellt. Diese waren jedoch viel zu unhandlich für dessen Roadies. Jim Marshall schlug daraufhin vor, die Lautsprecher in zwei Gehäusen unterzubringen, welche sich stapeln lassen [2]. Ein solches Marshall- oder Full-Stack wird seither aus zwei 4x12" Lautsprecherboxen und einem Verstärker-Topteil aufgebaut. Eine einzelne 4x12"-Box mit Verstärker-Topteil bezeichnet man analog als „Halfstack“.

1976 führte Marshall die „MK II Master-Series“ ein, deren wohl beliebtestes Modell - das „2203“-Topteil - auch in der ab 1980 erschienen „JCM-800“ Serie nahezu unverändert weitergebaut wurde [3]. Zahlreiche Gitarristen wie zum Beispiel Eddie van Halen, Randy Rhoads, Jimi Hendrix, Eric Clapton, Angus Young (AC/DC), Jeff Beck, Gary Moore, Pete Townshend, Lemmy Kilmister (Motörhead), Slash (ex-Guns N' Roses, Velvet Revolver), Joe Satriani, Yngwie Malmsteen, Kerry King (Slayer), Zakk Wylde (Black Label Society), Bryan Adams, Dave Murray, Adrian Smith, Janick Gers (alle 3 Iron Maiden), John Frusciante (Red Hot Chili Peppers) und viele andere begleiten seither die Firmengeschichte von Marshall.

Die klassischen Geräte aus den 1960er Jahren hatten einen grün/bzw. blau-schwarzfarbenen Bezug mit goldfarbenen Zierleisten und goldenem Firmenlogo. Die Boxen, wie zum Beispiel die „1960TV“, waren mit einem grauen Bezugsstoff bespannt. Seit Mitte der 1970er Jahre sind bis auf einige Sonderanfertigungen sämtliche Marshall-Modelle in schwarz-weißem Design mit Messingbedienpanelen gehalten und mit einem weißen Firmenschriftzug versehen.

Vor einigen Jahren kam die „JCM-2000“-Serie auf den Markt, bestehend aus verschiedenen Röhrenverstärkern, die neben dem typischen „Marshall Brown Sound“ auch fendertypische Cleansounds und moderne Nu-Metal-Sounds anbieten. Jüngstes Mitglied der Marshall-Familie ist der neue „JVM“, (Jim and Victoria Marshall), der viele moderne Features wie MIDI und 4 Kanäle bietet.

Marshall Full Stack mit 1960 Boxen und 2203 Top.     Ein 3x6 Stack von Marshall Lautsprecherboxen.


Marshall-Sound


Die Aufgabe eines Gitarrenverstärkers ist es zunächst nur den natürlichen Klang des Instrumentes zu verstärken. Der Klang der Gitarre wird bei einer linear wirkenden Verstärkung als „rein“ („clean“) wahrgenommen. Da es für elektrische Gitarren und Tonabnehmer unterschiedlichste Bauarten und Varianten gibt, habe diese auch elektrisch unterschiedliche Charakteristika. Viele Verstärker haben und hatten hierfür separate Eingänge mit unterschiedlichen Empfindlichkeiten (Hi für Gitarren mit geringer Ausgangsspannung und Lo für Gitarren mit höherer Ausgangsleistung)[3].

Ist die Ausgangsleistung der Gitarre nun höher, als dies bei der elektrischen Dimensionierung des Verstärkers vorgesehen war oder wird der „falsche“ Eingang verwendet, beginnt der Verstärker zu „übersteuern“. Hierbei entstehenden nicht-lineare Verzerrungen, welche den natürlichen Klang mit dem Grad der Übersteuerung in zunehmender Stärke verändern. Näheres hierzu unter Nichtlineare Verzerrung. Einige Musiker, welche auch zum Publikum aus Jim Marshalls Ladengeschäft gehörten, empfanden diesen mehr „aggressiven“ Klang als vorteilhaft für ihre Musik [1].

Obwohl dieser Effekt prinzipiell bei geeigneter Eingangsleistung mit jedem Verstärker erreicht werden kann, war es Marshall, der sich bereits Anfang der 1960er Jahre zuerst systematisch mit der gezielten Erzeugung dieses Effektes und der „Gestaltung“ von Verzerrung in seinen Produkten auseinandersetzte. Hierbei wurde besonderen Wert auf die Erforschung der Entstehung und der Charakteristika von Verzerrungen an den unterschiedlichen Punkten in der Signalkette gelegt. Die Übersteuerung der Vorstufe wird als Distortion bezeichnet, die Übersteuerung der Endstufe wird als Overdrive benannt. Beides zusammen ergibt den klanglichen Gesamteindruck („Gain“) der Verzerrung.

Erstaunlicherweise wurden diese Eigenschaften der Marshall-Produkte zunächst nicht von anderen Herstellern von Gitarrenverstärkern kopiert. Die Hörgewohnheiten des breiten Publikums hatten sich zu diesen Zeitpunkt wohl noch nicht an diese Verzerrung und den aggressiven Klang eines Pete Townshend oder Jimi Hendrix gewöhnt. Gerade deshalb aber kamen Musiker, welche Ende der 1960er Jahre Marshall-Produkte einsetzten bei ihrem Publikum auch „härter rüber“. Speziell europäische Musiker und Bands, welche von dieser Art der Musik inspiriert wurden (z.B. Deep Purple, Black Sabbath oder Judas Priest) halfen seit Ende der 1960er Jahre mit den „Marshall-Sound“ populär zu machen [1].

Da es für den charakteristischen Marshall-Sound wünschenswert ist eine Verzerrung sowohl in der Vorstufe, als auch in der Endstufe zu erreichen, war es bis Mitte der 1970er Jahre üblich die Verstärker auf voller Lautstärke zu spielen [4][5]. Einem Vorschlag von Eddie van Halen folgend, wurde jedoch ein zweiter Lautstärkeregler (Master Volume) an Ende der Vorstufe eingefügt, welcher das Audio-Signal in seiner Stärke begrenzt, bevor es die Endstufe erreicht [6][3]. Somit konnte die Vorstufe nun wie vorher durch das Aufdrehen des Volume-Reglers in die gewünschte Verzerrung gebracht werden, jedoch die effektive Verstärkerleistung (Lautstärke) der Endstufe mit dem neuen Master-Volume getrennt reguliert werden. Hierbei verzichtete man natürlich auf die charakteristische Endstufenverzerrung, welche nach wie vor nur bei voller Leistung des Verstärkers erreicht wird. Aus dieser Idee entstand ab 1976 die Marshall „MK II Masters Series“ Verstärkerbaureihe. Diese Modifikation war so erfolgreich, dass sie mittlerweile in allen Vollröhren-Gitarrenverstärkern ab einer gewissen Leistungsklasse zu finden ist

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 01. Mai 2012 um 14:29 Uhr
 

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