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Geschrieben von: Administrator   
Freitag, 09. Oktober 2009 um 08:49 Uhr
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Marshall-Sound


Die Aufgabe eines Gitarrenverstärkers ist es zunächst nur den natürlichen Klang des Instrumentes zu verstärken. Der Klang der Gitarre wird bei einer linear wirkenden Verstärkung als „rein“ („clean“) wahrgenommen. Da es für elektrische Gitarren und Tonabnehmer unterschiedlichste Bauarten und Varianten gibt, habe diese auch elektrisch unterschiedliche Charakteristika. Viele Verstärker haben und hatten hierfür separate Eingänge mit unterschiedlichen Empfindlichkeiten (Hi für Gitarren mit geringer Ausgangsspannung und Lo für Gitarren mit höherer Ausgangsleistung)[3].

Ist die Ausgangsleistung der Gitarre nun höher, als dies bei der elektrischen Dimensionierung des Verstärkers vorgesehen war oder wird der „falsche“ Eingang verwendet, beginnt der Verstärker zu „übersteuern“. Hierbei entstehenden nicht-lineare Verzerrungen, welche den natürlichen Klang mit dem Grad der Übersteuerung in zunehmender Stärke verändern. Näheres hierzu unter Nichtlineare Verzerrung. Einige Musiker, welche auch zum Publikum aus Jim Marshalls Ladengeschäft gehörten, empfanden diesen mehr „aggressiven“ Klang als vorteilhaft für ihre Musik [1].

Obwohl dieser Effekt prinzipiell bei geeigneter Eingangsleistung mit jedem Verstärker erreicht werden kann, war es Marshall, der sich bereits Anfang der 1960er Jahre zuerst systematisch mit der gezielten Erzeugung dieses Effektes und der „Gestaltung“ von Verzerrung in seinen Produkten auseinandersetzte. Hierbei wurde besonderen Wert auf die Erforschung der Entstehung und der Charakteristika von Verzerrungen an den unterschiedlichen Punkten in der Signalkette gelegt. Die Übersteuerung der Vorstufe wird als Distortion bezeichnet, die Übersteuerung der Endstufe wird als Overdrive benannt. Beides zusammen ergibt den klanglichen Gesamteindruck („Gain“) der Verzerrung.

Erstaunlicherweise wurden diese Eigenschaften der Marshall-Produkte zunächst nicht von anderen Herstellern von Gitarrenverstärkern kopiert. Die Hörgewohnheiten des breiten Publikums hatten sich zu diesen Zeitpunkt wohl noch nicht an diese Verzerrung und den aggressiven Klang eines Pete Townshend oder Jimi Hendrix gewöhnt. Gerade deshalb aber kamen Musiker, welche Ende der 1960er Jahre Marshall-Produkte einsetzten bei ihrem Publikum auch „härter rüber“. Speziell europäische Musiker und Bands, welche von dieser Art der Musik inspiriert wurden (z.B. Deep Purple, Black Sabbath oder Judas Priest) halfen seit Ende der 1960er Jahre mit den „Marshall-Sound“ populär zu machen [1].

Da es für den charakteristischen Marshall-Sound wünschenswert ist eine Verzerrung sowohl in der Vorstufe, als auch in der Endstufe zu erreichen, war es bis Mitte der 1970er Jahre üblich die Verstärker auf voller Lautstärke zu spielen [4][5]. Einem Vorschlag von Eddie van Halen folgend, wurde jedoch ein zweiter Lautstärkeregler (Master Volume) an Ende der Vorstufe eingefügt, welcher das Audio-Signal in seiner Stärke begrenzt, bevor es die Endstufe erreicht [6][3]. Somit konnte die Vorstufe nun wie vorher durch das Aufdrehen des Volume-Reglers in die gewünschte Verzerrung gebracht werden, jedoch die effektive Verstärkerleistung (Lautstärke) der Endstufe mit dem neuen Master-Volume getrennt reguliert werden. Hierbei verzichtete man natürlich auf die charakteristische Endstufenverzerrung, welche nach wie vor nur bei voller Leistung des Verstärkers erreicht wird. Aus dieser Idee entstand ab 1976 die Marshall „MK II Masters Series“ Verstärkerbaureihe. Diese Modifikation war so erfolgreich, dass sie mittlerweile in allen Vollröhren-Gitarrenverstärkern ab einer gewissen Leistungsklasse zu finden ist



Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 01. Mai 2012 um 14:29 Uhr
 

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